Buchtipp: Brandbücher

Brandbücher, so heißt der neue Roman von Birgit Ebbert, die aus Borken stammt und inzwischen in Hagen lebt und arbeitet. Die spannende Geschichte des Romans (für Erwachsene) rankt sich mit historischem Hintergrund rund um die Bücherverbrennung im Dritten Reich. Schauplatz des Romans ist Münster. Dafür hat Birgit Ebbert 10 Jahre lang recherchiert. Auf ihrem Blog zur Bücherverbrennung erinnert sie an Werke und Autoren, die Opfer der Bücherverbrennung wurden.

Brandbücher

Zum Inhalt:

 

Karina findet im Haus ihrer verstorbenen Großtante seltsame Postkarten. Die Suche nach den Hintergründen führt sie in das Jahr 1933, als ihre Tante Haushälterin bei dem jüdischen Buchhändler Jakob Weizmann war. Katharinas Großtante erlebt, wie Hitlers Macht in dem kleinen münsterländischen Städtchen wächst.
Samuel Weizmann, der Sohn ihres Arbeitgebers, wird Zeuge, wie die Studenten, allen voran sein ehemaliger Freund Bruno Schulze-Möllering, in Münster die Bücherverbrennung vorbereiten, um ihre Zustimmung zu Hitlers Weltanschauung zu demonstrieren. Immer wieder wird Samuel Opfer von judenfeindlichen Angriffen, vor allem von Bruno Schulze-Möllering, der sowohl in Münster als auch in seiner Heimatstadt keine Gelegenheit auslässt, seinen Hass gegen den ehemaligen Freund auszuleben.
Karina kann sich vorstellen, was Samuel und ihre Tante erlebt haben, trifft sie bei ihrer Recherche doch auf ein teuflisches Netzwerk, das am Ende sogar ihr Leben bedroht.

Weitere Infos über Birgit Ebbert auf findet man auf ihrer Homepage sowie hier auf LitBorken u.a. in einem Interview.

Das Buch: Brandbücher, von Birgit Ebbert, Gmeiner Verlag 2013, ISBN: 9783839214480