Ausschreibung Projektstipendium der Autorinnenvereinigung

Auch in diesem Jahr wird wieder ein Projektstipendium von der Internationalen Internationalen Autorinnenvereinigung e.V. vergeben.

Hier der offizielle Ausschreibungstext:

Am 20.09./21.09.2013 wird bei den Poetischen Experimenten das vierte Projektstipendium verliehen werden.
Die bisherigen Gewinnerinnen waren: 2012 Ulrike Anna Bleier für die Arbeit an ihrem Episodenroman Schwarze Wasser, sowie die Schweizer Schriftstellerin Michèle Minelli und die Berliner Autorin Ina Strelow.
Das Stipendium ist dotiert in Höhe von mindestens 1.500 Euro.
Die Ausschreibung läuft bis 31.07.2013 (Einsendeschluss: Poststempel).
Die Entscheidung fällt am 31.08.2013
Zugelassen sind alle deutschsprachigen Autorinnen, zugelassen sind alle Genres: Romanprojekte, Erzählungen, Hörspiele, Theater usw.
Einzureichen sind in dreifacher Ausfertigung (offene Klarsichthüllen, Büroklammern):
– 2 Normseiten (30 Zeilen zu 60 Zeichen) Beschreibung des literarischen Projektes mit einem Handlungsexposé
– 5 Normseiten Textprobe
– 1 Normseite biobibliografische Angaben (höchstens), die auch alle Kontaktdaten enthalten (Name, Mailadresse, Adresse, Telefonnummer, Netzwerke).

Die Bewerbungen sind zu senden an:
Autorinnenvereinigung c/o Vorsitzende Birgit Engelbrecht
Amtsstr. 7
12555 Berlin

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Elisabeth Roters-Ullrich, Mechthilde Vahsen, und Birgit Engelbrecht entscheidet über die Vergabe bis zum 01.08.2013.
Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar und muss nicht begründet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Einsendungen werden nicht zurückgeschickt und Fragen können nicht beantwortet werden.

Die Gewinnerin erklärt sich bereit, zur Verleihung am 20.09/21.09.2013 nach Düsseldorf zu kommen und im Rahmen der Poetischen Experimente zu lesen (15 Minuten gegen Honorar).
Die Laudatio hält Elisabeth Roters-Ullrich.

Die Autorinnenvereinigung sucht Autorinnen, die in ihren Genres eine radikale Ästhetik vertreten, die den offenen Angriff wagen, den Regelverstoß gegen Grenzen: ästhetisch, gesellschaftlich. Autorinnen, die nicht einfach bloß die Schublade öffnen, sondern die tatsächlich ein literarisches Projekt gefördert haben wollen.
Es ist nicht beliebig, ob eine Autorin einen Roman, ein Hörspiel, eine Erzählung, ein Theaterstück schreibt, sondern da muss die Überzeugung sein: Nur so kann und will ich mich ausdrücken. Nur so. Alles andere ist Zerstreuung der Aufmerksamkeit, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Erst kommt der Text, die Leidenschaft, die Form, der gesellschaftliche Ort und Standpunkt und dann kommen die Buchmessen, Werkstätten, Preise, das romantische Revival in Blogs und Lesungen.